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.....Fortsetzung

Gelassener düsten die orangeroten Pilatus PC-7 durch die Lüfte, diese gutmütigen Propellertrainer der Schweizer Luftwaffe. Von der besten Seite und mit kernigem Ton zeigte sich ein P-51 Mustang, ein amerikanischer Jäger aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Antonow AN-2, die Bücker, die P-2 und die P-3 aus der FMA-Oldtimer-Propeller-Formation sowie die JU-52 tuckerten so beschaulich vorbei, dass die Zuschauer mit einem Teleobjektiv fast das Weisse in den Pilotenaugen sehen konnten.

Piloten flogen nicht am Limit

Trotz dieser Beschaulichkeit dürfte mancher Flugfan die dumpfe Erinnerung an die Flugunfälle in der Ukraine vor knapp anderthalb Monaten und in Ramstein 1988 auf die Hügel getragen haben. «Heikel wird es, wenn Vorschriften nicht befolgt und Risiken eingegangen werden wie in der Ukraine», sagte Müller, «doch in Hütten gingen die Piloten nicht an ihre Grenzen. An unserer Flugshow war das nicht nötig.» Zudem wurden die Zuschauer nicht direkt überflogen. Dennoch bestand für den Notfall ein Sicherheitskonzept, rund 20 Leute waren übers Wochenende abrufbereit.

Währenddessen genossen die vielen Besucher die vorbeiziehenden Brummer von den Festbänken aus, mit herrlichem Ausblick auf Hüttemer- und Zürichsee. Dies ohne Halsstarre, weil sie den Himmel über ihren Köpfen nicht nach Flugzeugen absuchen mussten. Immer wieder mal stiegen Helikopter vom Mistlibühl aus zu Rundflügen auf. Am Samstagabend entschwebten sechs Heissluftballone zu Panflötenmusik aus den Lautsprechern langsam gen Himmel. «Sieht friedlich aus», bemerkte ein Zuschauer, «wirklich ein besinnlicher Abschluss.» (Jürg Wiler)

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