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Kunststücke in hohen Lüften

Traditionelle Flugshow in Hütten mit Ausserschwyzer Beteiligung

Nach einem längerem Unterbruch findet am 7. und 8. September im zürcherischen Hütten wieder eine Aviatikshow statt. Mit den Flugtagen möchte man an eine bewährte Tradition anknüpfen und damit einen positiven Beitrag zur Aviatik leisten.

Schon in den 80er-Jahren fand jeweils anlässlich der Chilbi eine Flugshow statt, die Jung und Alt in ihren Bann zog. Letztes Jahr wurde dieses Projekt nach längerer Pause wieder aufgegriffen. Widmen wollte man die fünften Flugtage den beiden verunglückten Kunstflugpiloten Christian und Daniel Schweizer. Die geplante Airshow wurde aber hinsichtlich der tragischen Ereignisse vom 11. September aus Pietätsgründen kurzfristig abgesagt und auf dieses Jahr verschoben. Jetzt aber ist man startklar: Am Samstag (7. September) werden von 9 Uhr bis 12 Uhr Training und Vorprogramm die Zuschauer auf das Nachmittagsprogramm einstellen, die Airshow wird an beiden Tagen von 13.30 Uhr bis 17 Uhr zu bestaunen sein.

Besondere Höhepunkte

Dieses Jahr wartet mit der «Hunter Flying Group» ein besonderes Spektakel auf die Zuschauer. Die Oldtimer-Jet-Formation aus den Beständen der Schweizer Luftwaffe ist weltweit einzigartig. Auch Teams aus Italien und Österreich werden ihre Künste vorführen. Ebenfalls mit von der Partie ist «Heli Fuchs» aus Schindellegi. Die Heli-Piloten werden sich jedoch nicht mit gewagten Akrobatikflügen versuchen, «Heli Fuchs» wird vom Rossberg und dem Mistlibühl Rundflüge für die Zuschauer anbieten.

Auch ein Risikofaktor

Dennoch: Dass eine Aviatikshow auch mit Risiken verbunden ist, dessen sind sich Organisatoren und Piloten bewusst. Unlängst ereignetete sich in Osteuropa bei einer Flugshow eine Tragödie. Im ukrainischen Lwiw forderte der Absturz einer Maschine 84 Todesopfer, als das Flugzeug in die Zuschauermenge stürzte. In Hütten ist ein solch schreckliches Ereignis nicht möglich. Rolf Müller, Presseverantwortlicher der Flugtage: «In der Schweiz sind vom Bundesamt für Zivilluftfahrt klare Mindestabstände zwischen Show und Zuschauermenge vorgegeben. Die Piloten werden nicht direkt über die Zuschauermasse hinwegfliegen. Man wird das Spektakel aus einer sicheren Distanz beobachten können.» Für die Wartung der Maschinen sind die Piloten selbst verantwortlich, jedoch gilt auch hier: Wer die vorgegebenen Richtlinien aus Bern nicht einhält, wird nicht zugelassen.

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